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 vbm-Bayern Umfrage, Sommer 2017:

Fast jedes zweite Unternehmen unterhält Standorte im Ausland -
Brossardt: "Bayerns M+E Industrie ist stark internationalisiert"


Fast 48 Prozent der Unternehmen der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie, die nicht selbst Tochter eines ausländischen Mutterkonzerns sind, unterhalten einen Standort im Ausland. Das melden die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm. "Bayerns M+E Industrie ist stark internationalisiert. Das zeigt sich an dem hohen und stetig steigenden Anteil an Auslandsstandorten, die einen direkten Marktzugang vor Ort erlauben. Der Anteil der dort generierten Wertschöpfung liegt aktuell bei rund 30 Prozent und soll in den kommenden Jahren auf über 35 Prozent ansteigen. Exportiert wird aber auch kräftig: Über 60 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaften die M+E Unternehmen auf den Auslandsmärkten", betont bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Mit steigender Unternehmensgröße nimmt das direkte Auslandsengagement zu. So haben über 93 Prozent der Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten einen Auslandsstandort. Bei den Unternehmen mit bis zu
250 Beschäftigten sind es hingegen nur rund 22 Prozent. "Große Unternehmen beschäftigen im Ausland fast doppelt so viele Mitarbeiter wie im Inland", erklärt Brossardt.

Die meisten Beschäftigten an den Auslandsstandorten der bayerischen
M+E-Unternehmen sind mit gut 58 Prozent innerhalb der EU tätig, fast
14 Prozent allein in den mittel- und osteuropäischen Staaten. Weitere
12 Prozent der ausländischen Arbeitsplätze liegen in den USA, 9 Prozent in China und 4 Prozent in Indien. Insgesamt soll die Beschäftigung in den kommenden drei Jahren im Ausland um 6 Prozent steigen. "Besonders kräftig steigt die Beschäftigung in China um 11 Prozent. Überdurchschnittlich zulegen wird sie aber auch in Mittel- und Osteuropa mit 10 Prozent sowie in Indien mit 9 Prozent.
Unterdurchschnittlich hingegen in den USA mit knapp 4 Prozent und in der EU mit rund 2 Prozent. Im Vereinigten Königreich stagniert das Wachstum hingegen, der Brexit scheint bereits erste Spuren zu hinterlassen", erläutert Brossardt.

"Markterschließung durch Auslandsstandorte und Exporte sichern den internationalen Erfolg der bayerischen M+E Industrie. Dieser Erfolg sichert auch die Beschäftigung im Inland", fasst Brossardt zusammen.